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GENAUIGKEIT KOMMT IMMER DER SCHÖNHEIT ZUGUTE UND RICHTIGES DENKEN  DEM ZARTEN GEFÜHL (Th .W. Adorno)

Das teatro caprile wurde 1993 von der Schauspielerin Katharina Grabher (Vorarlberg), dem Schauspieler und Theaterwissenschafter Andreas Kosek (Wien) und dem Ethnologen und Theaterenthusiasten Mark Német (Wien/Ungarn) gegründet. Aufbauend auf eine Initialsubvention des Landes Vorarlberg konnten seither auf der Achse Vorarlberg-Wien zahlreiche Inszenierungen mit Förderungen der verschiedensten öffentlichen Geldgeber und Sponsoren realisiert werden.

Der Name "caprile", rätoromanisch für Ziegenstall, signalisiert einerseits unser Interesse für Sprachinseln sowie Theaterstücke und Literatur abseits des Mainstreams und spielt andererseits auf die finanzielle und darausfolgende infrastrukturelle Situation freier Theatergruppen an.

Zielgruppe: Das kunstinteressierte Publikum, das über den Tellerrand der eigenen Betroffenheit und vordergründigen Sozialkritik hinausgehende Kunstrezeption anstrebt.

Orientierung:Eine dem Sprechtheater und den Anforderungen moderner Bühnentexte verpflichtete Inszenierungs- und Spielweise unter Berücksichtigung avantgardistischer Mittel der theatralen Ästhetik (Bühnenbild, Lichtdesign etc.). Zusammenarbeit mit in- und ausländischen KünstlerInnen aller Sparten.

Teatro Caprile ist seit fast 25 Jahren als freie Theatergruppe innovativen Theaterformaten und außergewöhnlichen Texten und Inszenierungen verpflichtet. Besondere Beachtung im In- und Ausland finden die raumunabhängigen Umsetzungen die theatrale Möglichkeiten in ungewöhnliche Räumen und Umgebungen ausloten, sowie site specific projects und environmental performances. Inszenatorische und dramaturgische Präzision sind die Voraussetzung dafür, daß nicht locations bespielt werden, sondern die Räume in jedem Moment des Spiels das hervorbringen, was gerade in ihnen geschieht.

Gegründet 1993 konzentrierte sich caprile auf das absurde Theater und bearbeitete surreales und dadaistisches Textmaterial, wie das der russischen Oberiuten (Daniil Charms, Aleksandr Vvedenskij). Mit den Produktionen „Der letzte Stich“, „Der totgeglaubte Wurm“ und „Sündenfälle“ trat caprile erstmals an die Öffentlichkeit. Der skurril-absurden Schiene zollen wir mit den Inszenierungen „Wassertrompeter und Dienstfische“ von Fritz v. Herzmanovsky Orlando und der Uraufführung von Florian L Arnolds „Beseitigung der modernen Ratlosigkeit“ bei den Literaturtagen in Ulm 2015 und 2016 weiterhin Tribut.

 Durch persönliche Kontakte zu Autoren und Veranstaltern in den mittelosteuropäischen Ländern und den daraus folgenden Auftritten in Ungarn, Polen, Serbien, Bulgarien,etc. erweiterten sich Inszenierungsstil und Textauswahl, es folgten Umsetzungen der Stücke von Peter Nádas, Arpád Göncz, György Schwajda, Otto Tolnai und Ingmar Villquist. Besondere Erfolge waren „Helvers Nacht“, das mehr als 50 Tourneeauftritte erfuhr, sowie „Batschka.Balkan“ von Otto Tolnai (österreichischer Theaterbeitrag bei der Kulturhauptstadt Pécs) und „Montevideo“ von Dragan Velikic, das zuletzt in Teheran und beim internationalen Theaterfestival „Mart“ 2017 in Mogilev; Weißrussland, reüssieren konnte.

„Koffertauglichkeit“ und „Reisefreiheit“ der Inszenierungen wurden zum bewußt gesetzten Kontrapunkt gegenüber der klassischen Theaterform. Darstellerische und dramaturgische Präzision sind die Voraussetzung dafür, daß nicht locations bespielt werden, sondern die Räume in jedem Moment des Spiels das hervorbringen, was gerade in ihnen geschieht und beinahe jedem Spielort sein ihm innewohnender theatraler Zauber erscheinen läßt.

Der bewußt reduzierte, raum- bzw, umgebungsbezogene Inszenierungsstil, der aufgrund der kammerspielengen Dichte und der Fähigkeit die spontanen Erscheinungen theatral aufzuladen zu einem Maximum an Ausdruck und schauspielerischer Intensität führt, bricht auf radikale Weise mit der auch im modernen Theater noch immer vorhandenen Vorstellung einer „dekorierten“ Bühne und dem streng getrennten Zuschauerraum.

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www.katharina-grabher.at
Bei castforward
showreel

"Die Rebellion" (ORF/Regie: Michael Haneke)
"Lieben wie gedruckt" (ORF/Regie: Anton Reitzenstein)

Raimundspiele Gutenstein: "Moisasurs Zauberfluch" (2005) 
Theater zum Fürchten/Stadttheater Mödling:
"Unruhige Träume. Kafka. Im Bunker" (2000)
"Grimm im Bunker" (R: Bruno Max)

ak gesicht juni2010

Homepage - Showreel Film

DREI EIER IM GLAS (2014)
(Kinofilm mit Stermann und Grissemann)
Regie: Antonin Svoboda
Rolle: Dozent an der Akademie für Bildende Kunst
DOKU-DRAMA KARL DER GROSSE (2012)
(servusTV, WDR, ARTE...)
Regie: Gabriele Wegener
Rolle: Papst Zacharias
TOM TURBO (2011) 
Rolle: Bademeister

weitere Engagements:

"Tinte und Kaffee" und "Dalles und Dowidl" u.a. (seit 2000)
Sommers im Cafe Landtmann, Wien

"Frühere Verhältnisse" (2015)
(Johann Nestroy, R: Peter W. Hochegger)
als Johann Muffl
Gemeindebautheater und Theater Westliches Weinviertel

Frühlings Erwachen" (2013)
(Frank Wedekind, R: Luzia Nistler)
als Dr. Brausepulver, vermummter Herr etc.
Länderbühne - Tourneetheater

"BADENHEIM 1939" (2009)
(Aharon Appelfeld; R: Piotr Szalsza)
Teatr Slaski in Katowice - mehr

"Christoph Kolumbus oder die Entdeckung Amerikas" (2007)
(Jura Soyfer; Adi Straßmayr)
Theaterring - Tourneetheater

"ANTIGONE IN NEW YORK" (2004)
(Janusz Glowacki; R: Piotr Szalsza)
Teatr Ludowy Krakau und Künstlerhaus Wien - FOTOS